Singen im Advent

Zum Zuhören und Mitsingen

Lieben Sie die „Klassiker“ unter den Advents- und Weihnachtsliedern? Sind Sie neugierig auf neue Lieder zum Fest? Dann sind Sie richtig beim „Singen im Advent“: Singschule, Jugendkantorei und Kantorei singen unter der Leitung von Astrid Röhrs ein stimmungsvolles und abwechslungsreiches Konzert. Und Sie dürfen mitsingen! Im Wechsel mit den Chören und auch gemeinsam stimmen wir uns auf das Christfest ein.

Sonntag, 11. Dezember 2022, 18 Uhr, Auferstehungskirche

 

Musikalische Andacht auf dem Obernbergfriedhof

Andacht am Ewigkeitssonntag

Für Menschen, die am kommenden Sonntag, 20. November, die Gräber ihrer Lieben auf dem Friedhof am Obernberg besuchen, gibt es eine Gelegenheit zum Innehalten: In der Kapelle, die von Kerzen erleuchtet wird, musiziert Familie Triebke,  Pfn. Steffie Langenau hält eine Andacht und liest Trosttexte der Bibel.

 

Musikalische Andacht, 15 Uhr, Kapelle Obernbergfriedhof

Seminar „Der Tod und das Kind“

Veranstaltungsreihe „Der Tod und das Kind“ im Zentrum Lichtblicke

Über den Tod und die Trauer zu sprechen, das fällt vielen Menschen schwer. Noch größer sind die Hemmungen, wenn es um den Tod eines Kindes geht oder um die Überlegung, wie man mit dem eigenen Kind oder dem Enkelkind darüber spricht, dass unser Leben ein Ende hat. Die Veranstaltungsreihe bietet die Möglichkeit, sich diesem wichtigen Thema in einem geschützten Raum anzunähern. Die Abende können auch als Einzelveranstaltungen besucht werden.

Wie rede ich mit einem Kind über den Tod? – Horizonte-Abend

Gabriele Monath ist Koordinatorin für Ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit im Rahmen des Ambulanten Hospiz-und Palliativberatungsdienstes Lippe e.V.. Zusammen mit ehrenamtlich Mitarbeitenden berichtet sie über Möglichkeiten, auf kindgerechte Weise vom Sterben und von der Trauer zu sprechen. Anschließend ist Gelegenheit für Rückfragen und zur Diskussion.

Montag, 14. November, 18.00, Zentrum Lichtblicke

 

„Wenn ich zu den Sternen aufblicke…“

Christiane Menzel hat ihre Berufung darin gefunden, Menschen, die trauern, zu beizustehen. Sie ist zertifizierte Trauerbegleiterin im Raum Herford, und ihr liegen besonders die Eltern von „Sternenkindern“ am Herzen. Das sind Kinder, die bereits vor, während oder kurz nach ihrer Geburt sterben. Sie berichtet an diesem Abend darüber, was sie mit diesen Eltern erlebt und was ihnen in ihrem Schmerz helfen kann.

Montag, 21. November, 18.00 Uhr, Zentrum Lichtblicke

 

„Eine Lücke, die sich nie schließt“ – Lesung

Esther Lorenz, Sängerin, hat sich in ihrer Biografie mit der schmerzhaften Erfahrung auseinandergesetzt, eigene Kinder zu verlieren.  „Da geht ein Kind, das uns hätte überleben sollen. Ein Kind, das vielleicht unsere Augen oder unsere kleinen Eigenarten weitergetragen hätte. Was bleibt, ist die Ambivalenz, trotz des Leids dem Leben in seiner Fülle wieder eine Chance zu geben. Zu fragen: ‚Gott, wie willst Du mein Leben füllen, in der unglaublichen Leere, die nun da ist?‘” Esther Lorenz liest ausgewählte Kapitel aus ihrem Buch und lässt uns so teilhaben an ihrer Trauer, an ihrem inneren Wachstum und an ihrer Hoffnung.

Montag, 28. November, 18 Uhr, Zentrum Lichtblicke

 

Die Josephsgeschichte

Josephsgeschichten
aus dem Koran, der Bibel und den
Josephsromanen von Thomas Mann

Am Sonntag, dem 13. November 2022, laden das Zentrum Lichtblicke und der Landesverband Lippe zur letzten Veranstaltung der Reihe „Staunen Lernen Trauern – Konzerte im Rahmen des Jubiläumsjahres 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ ein. Ab 16.00 Uhr geht es um „Josephsgeschichten“.
Eitelkeiten, Eifersucht, Trauer, Angst, Hass, und schließlich ein Happy End: Die Geschichte von Joseph und seinen Brüdern bietet alle Zutaten für eine spannende Familiensaga. Der junge Joseph ist hochbegabt und selbstverliebt, es ist nachvollziehbar, dass dies bei seinen Brüdern Eifersucht, Wut und schließlich Mordlust weckt. In Ägypten, wohin ihn seine Brüder verkauft haben, wird Joseph zweiter Mann im Reich des Pharaos. Als kundiger Traumdeuter tut er sich hervor und trifft kluge Vorkehrung für die Bewältigung einer siebenjährigen Dürre, die, fast nebenbei, auch seine Ursprungsfamilie vorm Hungertod rettet. Die Brüder fürchten die Rache des Verstoßenen…
Die Josephsgeschichte ist ein gemeinsames Erbe von Judentum, Christentum und Islam. Sie ist beschrieben im Alten Testament, sie findet sich in der 12. Sure des arabischen Korans. Thomas Mann hat sie zwischen 1933 und 1943 ausgeweitet zu einem vierbändigen Weltszenario. – Friedrich Rückert, der Dichter der Kindertotenlieder, hat in den 1820er Jahren den arabischen Koran ins Deutsche übertragen. Die beste Methode, sich mit der Angst vor dem Fremden auseinanderzusetzen, besteht wohl darin, sich das Fremde vertraut zu machen. Die deutschen Textpassagen aus dem hebräischen Urtext des Alten Testamens stammen von Moses Mendelssohn, dem Freund Lessings und Begründer der Haskala, der jüdischen Aufklärung.
An diesem Nachmittag wird Nicole Lippold, in vielen Inszenierungen gefeierte Schauspielerin am Theater Bielefeld, Textpassagen aus dem Koran (Übertragung: Friedrich Rückert), der Bibel und den Romanen Thomas Manns rezitieren. Sie wird auf dem Klavier begleitet von Kirchenmusikdirektor Johannes Vetter, Organist der Evangelisch-Lutherischen Marienkirche Stiftberg zu Herford, der Stücke von u.a. Bill Evans, Herman Hupfeld, Arnold Schoenberg, Dimitrij Schostakowitsch und Jaromir Weinberger gewählt hat.
Eintritt 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Karten: www.landesverband-lippe.de oder Kartenservice der „Lippischen Landes-Zeitung“ und an der Tageskasse

Christliche Meditation

„Von guten Mächten wunderbar geborgen“

Unter diesem Leitmotiv beginnt eine neue Reihe zur christlichen Meditation. Renata Rose, ausgebildete Meditationsanleiterin, führt anhand biblischer Impulse in die Grundhaltung ein. Die Nachmittage stehe Anfängern und Erfahrenen offen und sind auch als Einzelveranstaltungen zu besuchen.

Freitags, 16.30 Uhr, 11./18./25. November, 2. Dezember
Kontakt: Renata Rose, 0160 9444 6591