Die Josephsgeschichte

Josephsgeschichten
aus dem Koran, der Bibel und den
Josephsromanen von Thomas Mann

Am Sonntag, dem 13. November 2022, laden das Zentrum Lichtblicke und der Landesverband Lippe zur letzten Veranstaltung der Reihe „Staunen Lernen Trauern – Konzerte im Rahmen des Jubiläumsjahres 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ ein. Ab 16.00 Uhr geht es um „Josephsgeschichten“.
Eitelkeiten, Eifersucht, Trauer, Angst, Hass, und schließlich ein Happy End: Die Geschichte von Joseph und seinen Brüdern bietet alle Zutaten für eine spannende Familiensaga. Der junge Joseph ist hochbegabt und selbstverliebt, es ist nachvollziehbar, dass dies bei seinen Brüdern Eifersucht, Wut und schließlich Mordlust weckt. In Ägypten, wohin ihn seine Brüder verkauft haben, wird Joseph zweiter Mann im Reich des Pharaos. Als kundiger Traumdeuter tut er sich hervor und trifft kluge Vorkehrung für die Bewältigung einer siebenjährigen Dürre, die, fast nebenbei, auch seine Ursprungsfamilie vorm Hungertod rettet. Die Brüder fürchten die Rache des Verstoßenen…
Die Josephsgeschichte ist ein gemeinsames Erbe von Judentum, Christentum und Islam. Sie ist beschrieben im Alten Testament, sie findet sich in der 12. Sure des arabischen Korans. Thomas Mann hat sie zwischen 1933 und 1943 ausgeweitet zu einem vierbändigen Weltszenario. – Friedrich Rückert, der Dichter der Kindertotenlieder, hat in den 1820er Jahren den arabischen Koran ins Deutsche übertragen. Die beste Methode, sich mit der Angst vor dem Fremden auseinanderzusetzen, besteht wohl darin, sich das Fremde vertraut zu machen. Die deutschen Textpassagen aus dem hebräischen Urtext des Alten Testamens stammen von Moses Mendelssohn, dem Freund Lessings und Begründer der Haskala, der jüdischen Aufklärung.
An diesem Nachmittag wird Nicole Lippold, in vielen Inszenierungen gefeierte Schauspielerin am Theater Bielefeld, Textpassagen aus dem Koran (Übertragung: Friedrich Rückert), der Bibel und den Romanen Thomas Manns rezitieren. Sie wird auf dem Klavier begleitet von Kirchenmusikdirektor Johannes Vetter, Organist der Evangelisch-Lutherischen Marienkirche Stiftberg zu Herford, der Stücke von u.a. Bill Evans, Herman Hupfeld, Arnold Schoenberg, Dimitrij Schostakowitsch und Jaromir Weinberger gewählt hat.
Eintritt 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Karten: www.landesverband-lippe.de oder Kartenservice der „Lippischen Landes-Zeitung“ und an der Tageskasse

Christliche Meditation

„Von guten Mächten wunderbar geborgen“

Unter diesem Leitmotiv beginnt eine neue Reihe zur christlichen Meditation. Renata Rose, ausgebildete Meditationsanleiterin, führt anhand biblischer Impulse in die Grundhaltung ein. Die Nachmittage stehe Anfängern und Erfahrenen offen und sind auch als Einzelveranstaltungen zu besuchen.

Freitags, 16.30 Uhr, 11./18./25. November, 2. Dezember
Kontakt: Renata Rose, 0160 9444 6591
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Kantatengottesdienst

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Bach-Kantate am 6. November

„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“, so heißt die Kantate von Johann Sebastian Bach, die am Sonntag, 6. November, 11 Uhr, in der Auferstehungskirche zur Aufführung kommt. Sie setzt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen menschlichen Tuns auseinander. Es musizieren Solisten, die Kantorei der evangelisch-lutherischen Gemeinde und Instrumentalisten unter der Leitung von Kantorin Astrid Röhrs. Liturgie und Predigt: Pfn. Steffie Langenau

Lichtblick-Konzert

Musik von Brahms bei Kerzenlicht

In der dunklen Jahreszeit sind Lichtblicke willkommen, auch Lichtblicke für die Ohren: Johannes Pöld, Orgel, und Steffie Langenau, Lesungen, gestalten in der stimmungsvoll von Kerzen erleuchteten Auferstehungskirche ein Konzert, das hilft, die trüben Gedanken hinter sich zu lassen. Es erklingt Musik von Johannes Brahms im Wechsel mit Gedichten und kurzen Erzählungen.

1. November (Allerheiligen), 18 Uhr, Auferstehungskirche Eintritt frei

Ökumenische Vesper am Reformationstag

Reformationstag, 31. 10. 2022, 19.30 Uhr, Auferstehungskirche
Anschließend Wein bei Kerzenschein im Gemeindezentrum

„Verleih uns Frieden gnädiglich“

So heißt es in einem Lied, das sowohl im evangelischen als auch im katholischen Gesangbuch steht. Wie kann Frieden werden? Das fragen sich viele Menschen angesichts des Krieges in der Ukraine und an vielen anderen Orten der Welt. Was kann der Glaube zum Frieden und zur Versöhnung beitragen? Diesen Fragen gehen Pf.i.R. Hans Breidbach und Pfn. Langenau in ihrer Dialogpredigt nach. Sängerinnen und Sänger aus den Chören beider Gemeinden und Dirk Kretschmer, Orgel, gestalten den ökumenischen Gottesdienst musikalisch